Vorstandsmitglieder und Fachbeiräte des Vereins Streuobst Österreich trafen sich am 6. und 7. November 2025 in Puch/Hallein zur jährlichen Fachklausur. Ziel war es, das vergangene Jahr zu reflektieren, aktuelle Herausforderungen im Streuobstbereich zu diskutieren und zentrale inhaltliche sowie organisatorische Weichenstellungen für 2026 zu treffen.
Ein Schwerpunkt der Klausur war die Analyse der Bildungsangebote. Eine interne Erhebung zeigte ein breites Kursangebot sowohl im landwirtschaftlichen Sektor als auch im Hobbybereich mit einer Vielzahl an Anbietern. Zugleich wurden Lücken festgestellt und Optimierungsvorschläge besprochen.
Zur Verbesserung der Wissensvermittlung durch Streuobst Österreich wurden Maßnahmen wie die Aktualisierung der Website, die Integration des Streuobst-Wikis, neue Publikationen und Marketingmaterialien sowie eine Neuauflage des Streuobst-Leitfadens beschlossen. Die „Streuobstsorte des Jahres“ bleibt ein wichtiges Instrument der Öffentlichkeitsarbeit. Mehrere geplante Vorhaben mit Beteiligung von Streuobst Österreich – darunter ein Naturparke-Streuobst-Projekt, Erasmus+-Initiativen und ein Mostbirnenprojekt – wurden vorgestellt und diskutiert. Zudem wurde die Bedeutung klarer Positionierungen in Agrarpolitik und Förderwesen betont.
Der zweite Tag war der Planung 2026 gewidmet: Budget, Themenfokus, Arbeitsaufteilung, Messeauftritte, Kommunikation, Mitgliederbetreuung und Vereinsstrukturen wurden konkretisiert. Geplant ist u. a. wieder der „Tag der Streuobstwiese“ am Fr. 24. April 2026.
Abschließend bot eine Feedbackrunde Raum für Reflexion und Ausblick. Die Klausur zeigte deutlich: Streuobst Österreich steht vor wichtigen Aufgaben, verfügt jedoch über eine engagierte Fachgemeinschaft und zahlreiche Initiativen, die 2026 weiter vorangetrieben werden sollen. Danke an Marianne Wartbichler für die Organisation vor Ort und Johannes Maurer für die Moderation.
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