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Tage der Biodiversität 2027 - mit Streuobst-Session

Veranstaltung
23.02.2027 bis 26.02.2027
6020 Innsbruck, Innrain 52

Tage der Biodiversität - Innsbruck - 23.2. bis 26.2.2027

 

Die Konferenz vereint Perspektiven aus Wissenschaft, Praxis und Politik, um Lösungen für den Schutz und die nachhaltige Nutzung der Biodiversität – insbesondere in sensiblen Gebirgsräumen – zu entwickeln und gesellschaftliche Transformationsprozesse gemeinsam voranzubringen.

Charakteristik und Kernthemen

  • Wie können Renaturierung und Wiederherstellung von Ökosystemen optimal gestaltet werden?

  • Welche Orte sind für Natur und Mensch besonders wertvoll, und wie lassen sich diese langfristig schützen und entwickeln?

  • Wie kann der Tourismus als Wirtschaftsfaktor so gestaltet werden, dass er Biodiversität nicht nur respektiert, sondern aktiv fördert?

  • Wie gelingt die dafür notwendige gesellschaftliche Transformation?

Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Rolle des Menschen und seiner Verantwortung: Menschliche Nutzungs- und Bewirtschaftungskonzepte prägen die Biodiversität maßgeblich und beeinflussen die Ökosystemleistungen, von denen unsere Gesellschaft unmittelbar abhängt. Die Tagung beleuchtet diese Wechselwirkungen und diskutiert Wege zu einer naturverträglichen Nutzung, die Resilienz stärkt und Zukunftssicherheit schafft.

 

Eine Tagungs-Session widmet sich "Streuobstflächen als herausragende Lebensräume der Kulturlandschaft". 

Streuobstflächen zählen zu den artenreichsten Kulturlandschaften Mitteleuropas. Sie vereinen hohe Artenvielfalt mit wertvollen Ökosystemdienstleistungen: Bestäubung, Boden- und Wasserschutz, Regulation des Mikroklimas, Arten- und Sortenvielfalt sowie Wertschöpfung durch regionale Produkte und Naturerleben als „Immaterielles Kulturerbe“. Zugleich sind sie bedroht – durch Nutzungsaufgabe und fehlende Pflege, überalterte Bestände und Klimastress.

Die Session zeigt, wie Streuobstbestände mittels Fernerkundung automatisch erfasst werden können, welche ökologische Bedeutung die Flächen haben, in welchem Zustand sie sich befinden und wie ihre Revitalisierung und dauerhafte Sicherung gelingen kann – ökologisch wirksam und wirtschaftlich tragfähig. Ergebnisse aus der (interdisziplinären) Forschung werden mit Praxiswissen verbunden. Beiträge über Biodiversität und Ökosystemdienstleistungen, Monitoring und Entwicklung von Streuobstflächen oder -landschaften, bis hin zu klimaangepasster Sortenwahl und Bewirtschaftung stehen im Fokus. Zudem diskutieren wir, welchen Beitrag Streuobst zur Erreichung der Ziele der Wiederherstellungsverordnung leisten kann, wie naturschutzfachliche Aufwertung von Streuobstflächen mit ökonomischem Nutzen zusammengedacht werden kann und wie Förderinstrumente (z.B. GAP, ÖPUL) und Vermarktungsstrategien in Zukunft helfen können, um diesen einzigartigen Lebensraum zu erhalten.

 

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Herzlichen Dank an den NABU Deutschland für die Übertragung der Domain www.streuobst.at an den Verein Streuobst Österreich! Weitere Infos und Service-Leistungen zu Streuobstbau und Obstsorten in Deutschland: www.Streuobst.de

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